Kalzhofen 1962
Kalzhofen 1962
Haubers Alpenresort › Natur

Kalzhofen

Das Dorf Kalzhofen, das seinen Namen und vermutlich auch die Erstsiedlung auf den 868 genannten Chadolt zurückführt, wird erstmals in einem Zinsrodel des Klosters Mehrerau von 1340 als "Kadoltzhoven" genannt...

An den Mehrerauer Klosterbesitz und an die Grundherrschaft des Klosters in Kalzhofen erinnert noch heute der Flurname Meerau für eine Waldabteilung und für eine Weidefläche.

Einwohner

1632 zählte Kalzhofen 52 Kommunikanten, im Jahre 1640 nur noch 41 und 1644 noch 37.

Mühle zu Kalzhofen

An die Existenz einer einstigen Mühle zu Kalzhofen erinnern Flurnamen wie Mühlacker, Mühlanger, Mühlberg und Mühlbergholz. Neuerdings wurde im Mühlberggebiet ein Alpweg "Mühlbergweg" ausgebaut. Der Mühlbergweg liegt heute mitten in Haubers Alpenresort und ist Teil unseres Klimapfades.

Aus einem Hof in Kalzhofen stammte die Mutter Balbina Hauber des berühmten Historikers und Politikers Dr. Edmund Jörg.

Waisenhaus und Kinderheim St. Immakulata

Ein segensreiches Werk ging von Kalzhofen aus, als am 03.01.1905 in Kalzhofen Schwestern des Dillinger Franziskanerklosters ein Waisenhaus und Kinderheim St. Immakulata eröffneten, das auf eine Stiftung des ledigen Geschwister Hauber und deren Vetter Xaver Arzet zurückgeht. Die dort geschaffene Lourdgrotte war lange Zeit eine Wallfährtsstätte.

Kalzhofen heute

Jahrhunderte war Kalzhofen ein Dorf der Bauern. Heute existieren nur noch 3 Vollerwerbslandwirte, eine Schreinerei und Haubers Landhaus und Haubers Gutshof.