Wir suchen die Quelle am Hochspitz
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Die Quelle ist gefunden
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Die Quelle markieren wir mit einem roten Kreuz
Die Quelle markieren wir mit einem roten Kreuz
Wir fassen die Quelle
Wir fassen die Quelle
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Frisches Quellwasser auf Haubers Alpe

Portrait Klaus Hauber von Klaus Hauber am 28.09.2009

Auf unseren Alpen entspringen acht uns bekannte Quellen mit unterschiedlichen Schüttungen.

Wasser- ein kostbares Gut

Schon unsere Vorfahren machten sich den Wasserreichtum unserer Alpe zunutze. Vier dieser Quellen wurden schon damals in Handarbeit gefasst und dienen noch heute als Tränke für unsere Kälber auf den Weiden.

Mit der Wünschelrute suchen wir die Quelle

Eine weitere Quelle liegt am sogenannten Hochspitz, in unserem Alpenresort, oberhalb unserer Berghütte. Am Pflanzenwuchs erkennt man beim Durchschreiten sofort, dass es sich dort um ein Feuchtgebiet handelt. Unsere Quelle muss in diesem sumpfigen Bereich liegen.

Mit einem Wünschelrutengänger aus dem Nachbarort gingen mein Sohn Tobias und ich das Sumpfgebiet ab. Unsere handzahmen und neugierigen Kälber kamen sofort angerannt und beobachteten unser Tun genauestens.

Wir gingen den Quellbereich langsam und in kleinen Schritten ab. Der Ausschlag der Wünschelrute zeigte uns den Verlauf der Wasserader an. Was uns außerdem noch stark interessierte war die vermutliche Schüttung der Quelle. Die Stärke des Ausschlages der Wünschelrute gibt in etwa Auskunft über die Stärke der Quelle. Markus Fässler vermutet an diesem Platz eine Quelle, die in 3,5 Meter Tiefe entspringt und ca. 3 Kubikmeter Wasser je Tag liefern wird.

Der Ursprung der Quelle wird markiert

Mit einem roten Kreuz am Boden markierten wir den Ursprung der Quelle. Noch diese Woche werde ich dort nach der Quelle graben, sie fassen, einen großen Vorratsbehälter bauen und das klare Quellwasser dorthin leiten. Ich bin schon jetzt gespannt, ob die Angaben unseres Wünschelrutengängers richtig waren.

Zukünftig wird klares Bergquellwasser ein sehr kostbares Gut sein.

Wir werden fündig

Das Wetter passt und wir graben an der besagten Stelle mit einem Mini- und meinem eigenen Bagger nach der Quelle.

In ca. 3 Metern Tiefe stoßen wir auf Wasser. Ich grabe mit dem Bagger ein großes Loch, setzte mehrere Brunnenringe, fasse die Quelle und leite das Wasser in einen Vorratsbehälter. Aufgrund des äußerst trockenen Herbstes tröpfelt das Wasser derzeit nur leicht. Nach dem ersten starken Regen werde ich die Schüttung der gefassten Quelle besser einschätzen können.

1 Kommentar

TOBIAS HAUBER am 19.12.2009
ICH WAR SELBST DABEI UND ES WAREN GLEICH ZWEI
ICH HABE MEINEM PAPA GEHOLFEN UND ES WAR SEHR LEHMIG ICH WAR BAFUß ES WAR ABER AUCH SCHÖN KALT ALS ES DURCH DIE ZEHEN KWIRLTE. Fantastisch!!

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