Bärlauch: beliebt seit eh und je!

Kategorie: Mit allen Sinnen | am 11.04.2020 von Eva & Tanja Hauber

Bärlauch sammeln-759314 17. April 2019

Je näher man dem Bärlauchmeer kommt, desto kräftiger riecht es. Wir waren wieder auf Bärlauchsuche und sind gleich fündig geworden...

Man sieht, riecht und fühlt ihn: den Bärlauch. Jedes Frühjahr starten die Haubermädels, um Bärlauch für das Küchenteam zu sammeln. Denn die Menükarten machen Lust auf den Frühlingslauch, wenn man Rinderfilet im Bärlauchmantel oder Bärlauchspätzle liest ...

Wir spitzen im Frühling fleißig die Ohren, wenn man hört "der Bärlauch ist soweit"! Dieses Jahr erinnert uns Küchenchef Tobias daran und fragt, ob wir wieder ein paar Blätter auf Haubers Naturresort sammeln könnten. Schnell packten wir unsere Körbe und machten uns auf zu unserem Lieblingssammelplatz: direkt am Jugetbach. Man muss sprichwörtlich nur der Nase nach, denn Bärlauch riecht sehr stark.

Doch Vorsicht: Grünes Blatt heißt nicht gleich Bärlauch. Unsere Oma sagt seit jeher: "Passt auf, dass ihr keine Maiglöckchen sammelt. Sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich, doch Maiglöckchen sind giftig." Bei genauerem Hinsehen entdeckt man Unterschiede am Blatt selbst, doch sobald man daran reibt, merkt man gleich ob Bärlauch oder nicht.

Das Küchenteam unseres Wellnesshotels im Allgäu freut sich immer sehr auf das frische Grün aus der Natur. Sie zaubern Pesto, Bärlauchkrusten für verschiedene Fleischgerichte oder Bärlauchspätzle daraus. Das schmeckt doch wahrlich nach Allgäuer Küche - frisch, schmackhaft und natürlich!

Bärlauch am Jugetbach: Natur pur!

Jedes Mal, wenn wir unseren Lieblingsplatz zum Bärlauchpflücken aufsuchen, erfreut uns der Anblick: eine riesen Fläche direkt neben dem plätschernden Jugetbach voll mit den grünen Blättern. Hier wächst kein Maiglöckchen zwischen dem Bärlauch. Parallel zum Bach verläuft der Klimapfad - man kann den Lauch auch von dort aus riechen. Blatt für Blatt wird geerntet, aber Vorsicht: nicht die Wurzeln, sonst wächst der Bärlauch nächsten Frühling nicht mehr. Nach gut einer halben Stunde ist unser Korb schon gut gefüllt und wir tragen unsere Ernte nach Hause. Dort freuen sich die Köche schon sehr auf ihre frische, natürliche Zutat ...

Auch unsere Gäste erfreuen sich im Frühjahr am Bärlauch: Susanne, unsere "Kräuterhexe", sorgt bei ihren Kräuterwanderungen zum Bergfrühstück für strahlende Gesichter. Sie läuft gerne auf dem Klimapfad durch Hauberswald und sammelt das "grüne Gold" gemeinsam mit unseren Gästen. Oben am Schwalbennest angekommen startet die Verarbeitung und Produktion: Gemeinsam wird Bärlauchpesto oder -öl für zuhause zubereitet. Eine schöne Urlaubserinnerung an das Wellnesshotel inmitten der Allgäuer Bergwelt.

+49 8386 933033
    info@haubers.de




© 2020 Haubers Naturresort ·
Meerau 34 · 87534 Oberstaufen
· Impressum · Datenschutz