Waldbaden – 7 Fakten

Kategorie: Ohren spitzen | am 29.03.2019 von Eva & Tanja Hauber

Waldbaden

Was Sie über Waldbaden wissen sollten: Der Wald verschafft uns innere Ruhe, Geborgenheit und geistige Klarheit, lässt uns aufatmen und auftanken. Die verschiedenen Gerüche, die unterschiedlichen Farben und Grüntöne, das faszinierende Spiel von Licht und Schatten, die klare Luft und das besondere Zusammenspiel von Flora und Fauna sprechen alle Sinne an und wirken sich positiv auf unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist aus.

Das japanische Shinrin Yoku, zu Deutsch Waldbad, welches sich in den 1980er Jahren in Japan etabliert hat und mittlerweile sogar als Teil der Gesundheitsvorsorge gilt, ist seit einiger Zeit auch als Freizeitangebot in Europa und Deutschland beliebt – so auch im Haubers Naturresort, unserem 4 Sterne Wellnesshotel im Allgäu. Waldbaden lässt uns den Wald wieder mehr erleben und fördert die Interaktion zwischen Mensch und Natur. Wir präsentieren Ihnen 7 Fakten über das Waldbaden.


1. Waldbaden baut Stress ab

Diverse Studien haben gezeigt, dass die im Speichel messbare Konzentration des Stresshormons Cortisol bereits bei einem 15-minütigen Waldspaziergang merklich abnimmt. Zudem sinken beim Waldbaden Blutdruck und Pulsfrequenz.


2. Waldbaden stärkt das Immunsystem

Qing Li von der Nippon Medical School in Tokio entdeckte 2004, dass die von Bäumen und Pflanzen ausgesonderten, gasförmigen Terpenen die Bildung der Killerzellen im Immunsystem unterstützt. Die Killerzellen wirken gegen Viren und Bakterien, können aber auch Krebszellen angreifen.


3. Der nachhaltige Effekt von Waldbaden

Nach ausgedehnten Waldbädern hält der positive Effekt noch tagelang an. In seiner Studie stellt Qing Li fest, dass auch noch Tage nach dem Waldbaden Killerzellen im Blut vorhanden sind.


4. Terpene satt im Sommer

Obwohl auch Waldbaden im Winter sehr beliebt ist, ist die Konzentration der Terpene im Wald im Sommer am höchsten. Ab April steigt sie an und erreicht ihren Höhepunkt im Juli und August. Die Konzentration an Terpene nimmt zu, je tiefer man in den Wald geht und auf Bodennähe bleibt. Bei nasskaltem Wetter ist die Luft besonders reichhaltig.


5. Natur hält jung

Das beweist sich durch eine Studie des Umwelt- und Neuropsychologe Marc Berman. Dieser zeigt, dass der Gesundheitsstatus von Bewohnern steigt, je mehr Bäume in den Stadtvierteln selbst vorhanden sind. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck und andere Zivilisationskrankheiten war im Vergleich zu anderen Stadtbewohnern geringer und die Bewohner im Durchschnitt vom Gesundheitszustand her „jünger“. Regelmäßiges Waldbaden kann Defizite an Natur im Alltag wunderbar ausgleichen.


6. Wald als konditionierter Reiz

Wer nicht an den Einfluss der Terpenen auf den menschlichen Körper glaubt, der erklärt sich die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes auf den Menschen durch den konditionierten Effekt: Die Natur hat einen besonderen Reiz auf die Menschen, was sich auch dadurch erklärt, dass die Natur bis ins 19. Jahrhundert der vorherrschende Lebensraum des Menschen war. Ein Spaziergang im Wald ruft schöne Erinnerungen hervor und ist meist von Kindheit an positiv konnotiert. Wir wissen intuitiv, wie wertvoll der Wald in jeglicher Hinsicht für uns ist.


7. Waldbaden hat nichts mit Baden zu tun

Wer waldbadet, der springt nicht in einen kühlen Waldsee, sondern öffnet sich und nimmt die Atmosphäre des Waldes bewusst auf. Wem dies zu langweilig ist: Waldbaden kann auch mit Aktivitäten verbunden werden. Yoga und Qi Gong im Wald fördern beispielsweise durch spezielle Atemübungen die Aufnahme von Terpenen. Oder auch Golfen in schöner, dichter Natur wirkt entspannend und regenerierend.

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