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Gesundheitsrisiko Bettwäsche: Pflegetipps

Gesunder Schlaf mit frischer Bettwäsche - wann muss ich sie wechseln?

Während die Bettwäsche in einem Naturresort nach jedem Besuch gründlich gewaschen wird und stets frisch duftet, gerät Sie Zuhause schnell mal in Vergessenheit. „Ich sollte mal wieder die Bettwäsche waschen“, kommt es uns dann irgendwann in den Sinn. Meist, sobald sich Schokoladenflecken vom nächtlichen Naschen häufen und sie schon lange nicht mehr nach Weichspüler, sondern anderen Dingen riecht. Aber wie oft sollte man die Bettwäsche eigentlich waschen? Ist es schlecht für die Gesundheit, wenn man es vergisst?

Warum muss die Bettwäsche regelmäßig gereinigt werden?

Zwar schlafen Sie täglich viele Stunden in Ihrer Bettwäsche, besonders am Wochenende, doch so häufig wie Ihre Kleidung landet Sie nicht in der Waschmaschine. Doch warum? Auch wenn wir alle im Schlaf schwitzen, liegen wir doch eigentlich still und sondern damit weniger Schweiß ab als wenn wir den ganzen Tag aktiv in unserer Kleidung herumlaufen. Alle paar Tage oder jede Woche müssen Sie Ihre Bettwäsche also nicht waschen. Dennoch verließen wir jede Nacht Schweiß und Hautschuppen, die auf Keime und Bakterien, aber auch Parasiten wie Milben geradezu einladend wirken. Deshalb muss die Bettwäsche in Regelmäßigen Abständen in die Waschmaschine! Ansonsten leidet im schlimmsten Falle ihr Immunsystem, weil ihr Körper im Schlaf mit den Bakterien zu kämpfen hat. Ein erholsamer Schlaf sieht anders aus.

Wie oft muss ich die Bettwäsche waschen?

In der Regel sollten Sie Bettwäsche inklusive Bettlaken alle zwei bis vier Wochen austauschen und waschen. Das hängt aber auch von weiteren Faktoren ab: In der warmen Jahreszeit müssen Sie die Bettwäsche wegen der erhöhten Schweißproduktion natürlich wesentlich öfter waschen als im Herbst und Winter. Im Sommer sollten Sie die Bettwäsche also alle 1-2 Wochen austauschen. Auf Ihre persönlichen Bedürfnisse kommt es natürlich auch an: Wenn Sie viel schwitzen und gern unbekleidet schlafen zum Beispiel. Ganz besonders gilt das aber für Hausstauballergiker und Tierbesitzer, deren tierische Mitbewohner auch gern mal mit im Bett schlafen. Hund und Katze hinterlassen nämlich gern ihre Spuren.

Tipps zum Waschen von Bettwäsche und Bettlaken

• Waschen Sie Bettwäsche und Bettlaken am besten stets bei 60 Grad. Erst dann werden Bakterien auch effektiv abgetötet.
• Achten Sie bei der Wahl der Waschtemperatur auf das Material und die Herstellerangaben. Höhere Temperaturen (Kochwäsche) greifen womöglich die Fasern des Materials an. Besonders bei Seide und Satin.
• Stark verschmutzte Bettwäsche, etwa nach ansteckbaren Infektionskrankheiten und/oder Verunreinigungen (z.B. durch Erbrochenes oder Durchfall), sollte bei 95 Grad gewaschen werden, um alle Bakterien zu vernichten.
• Drehen Sie die Bettwäsche auf links und schließen Sie die Öffnungen. Das schont Farbe und Fasern. Außerdem verfangen sich keine anderen Teile.
• Weichspüler kann die Saugfähigkeit des Stoffes mindern und aufgrund von Duftstoffen für Schlafstörungen sorgen. Nutzen Sie Essig als Alternative, der Geruch verflieg beim Waschen und die Wäsche wird dennoch weich.
• Lassen Sie die gewaschene Bettwäsche ausreichend trocknen. Restfeuchtigkeit kann nämlich Bakterien begünstigen.

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