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Hausmittel gegen Bauchschmerzen

Was hilft wirklich gegen unangenehme Bauchbeschwerden?

Sie haben Beschwerden in der Magengegend? Dann helfen schon ein paar einfache Hausmittel, um das unangenehme Ziehen zu lindern und die Beschwerden anzugehen. Die Behandlung ist leider nicht immer ganz einfach, weil hinter den Ursachen viele verschiedene Ursachen stecken können: Stress, eine Allergie, ein fieser Magen-Darm-Infekt oder auch nur ein fettiges Essen, das für eine Verstimmung sorgt und die Bauchbeschwerden hervorruft. Dagegen hilft gesunde Ernährung, aber kurzfristig hilft Ihnen das nicht weiter.

Eines sollte Sie allerdings in jedem Fall bedenken: Bauchschmerzen sind keine Krankheit, sondern lediglich ein Symptom einer solchen. Das muss nichts Schlimmes sein, doch wenn die Bauchschmerzen verdächtig lange anhalten oder stark sind und Hausmittel keine Linderung verschaffen, sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen und einen Arzt aufsuchen. Mit folgenden Tipps und Tricks schaffen Sie in den meisten Fällen jedoch schnelle Abhilfe.

Wärmflasche und Bauchwickel

Wärme sorgt für Entspannung und eine Abschwächung des Schmerzes. Sie kennen den heilsamen Effekt sicherlich, wenn Sie sich eine Wärmflasche bei Rückenschmerzen in den Rücken legen: Die Durchblutung wird gefördert, die Muskulatur entspannt und entkrampft – die Schmerzen scheinen plötzlich nicht mehr so schlimm. Und das funktioniert auch bei Bauchschmerzen. Legen Sie sich eine Wärmflasche oder ein erwärmtes Kirschkernkissen auf den Bauch und in wenigen Minuten sollten Sie bereits eine Besserung verspüren.

Auch ein warmer Bauchwickel kann helfen. Dazu benötigen Sie drei Tücher: Ein Leintuch tunken Sie in heißes Wasser, wringen es aus und legen es direkt auf die Haut auf. Darüber kommen ein Baumwolltuch und darüber wiederum ein Wolltuch. Weil Kamille bekanntlich heilsam gegen Magen- und Bauchweh wirkt, geben Sie doch frische Kamillenblüten oder Teebeutel ins kochende Wasser, lassen dies ca. zehn bis fünfzehn Minuten ziehen und tränken das Leintuch dann in dem Sud, bevor Sie es auf die Haut auflegen.

Magenberuhigende Tees

Kamillentee ist natürlich nicht nur die ideale Zutat für einen warmen Bauchwickel – trinken sollen Sie ihn vor allem! Vielen verschiedenen Teesorten wird ein heilender Effekt nachgesagt, der auch bei Bauchschmerzen und Magenverstimmungen hilft: Kamille, Fenchel, Salbei sowie Melisse und Pfefferminz. In Supermärkten, Drogerien und Apotheken werden auch spezielle Kräutermischungen als Magen-Darm-Tee angeboten. Meist ist die Mischung verschiedener Tees oder Kräuter, die Sie bereits Zuhause haben, aber günstiger. Hier noch ein Geheimtipp: Versuchen Sie es mal mit Kümmelöl. Schon drei bis vier Tropfen in einem Glas Wasser, das Sie am besten zum Essen einnehmen, können geschwind helfen.

Ein entspannendes Vollbad

Gönnen Sie sich ein heißes Vollbad! Das entspannt die verkrampfte Bauchmuskulatur und wirkt schmerzlindernd. Ein Bad in der heimischen Wellnessoase, also Ihrer Badewanne, kann ganze Wunder wirken. Schließlich löst ein Bad nicht nur Verspannungen im Bauch, sondern im ganzen Körper und hilft außerdem dabei, Stress abzubauen und die Seele wieder in Gleichgewicht zu bringen. Die Temperatur sollte idealerweise zwischen 37 und 40 Grad liegen, um den Kreislauf nicht zu sehr zu beanspruchen. Baden Sie dabei nicht länger als maximal 25 Minuten und Sie sollten nach wenigen Minuten eine Besserung spüren.

Ein Bad wird durch harmonisierenden Düfte von Kräutern und Salzen noch erholsamer. Also vergessen Sie nicht die passenden Badezusätze. Empfehlenswert ist bei Bauchbeschwerden ein Bad mit Lavendel, Schafgarbe oder Melisse: 5-10 Tropfen eines ätherischen Öls mischen Sie einfach unter das Badewasser. Alternativ verwenden Sie eine Handvoll Lavendelblüten, ein paar Melissenblätter oder circa 100 Gramm Scharfgarbenkraut. Das entspannt neben den (Bauch)Muskeln auch die Nerven – als wäre nie etwas gewesen.

Verträgliche Nahrung

Wenn Ihnen Bauchschmerzen zu schaffen machen, heißt es auf schweres Essen zu verzichten. Der Magen-Darm-Trakt darf nun nicht noch weiter belastet werden. Besonders fettiges Essen sollten Sie daher vorübergehend vom Speiseplan streichen und stattdessen zu leicht verdaulichen Lebensmitteln greifen: Reis, Kartoffeln, Obst und Gemüse. Positiv reagiert der Magen übrigens auf natürliche Bitterstoffe. Eine Portion Rucola, Selleriekohl oder Radicchio und Chicoree lindern den Schmerz.

Keine Sorge: Auf Fleisch müssen Sie trotz unangenehmer Bauchschmerzen nicht verzichten. Geflügel und Kalb sind vergleichsweise mager und damit gut verträglich. Auch Fisch, besonders Forelle, dürfen auf den Tisch. Für den Hunger zwischendurch greifen Sie zu kalorienarmen Knabbereien wie Zwieback. Aber bloß kein Süßkram voller Zucker! Bauchschmerzen bedeuten nicht, dass Sie hungern müssen – im Gegenteil.

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