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Wohltuende Massage für Zuhause

Tipps für entspannende Massagen in den eigenen vier Wänden

Für eine wohltuende Massage müssen Sie nicht zwingend in ein Luxus-Spa oder einen teuren Massagesalon. Wenn Ihr Liebster oder Ihre Liebste schon ein paar einfache Handgriffe kennt und richtig zu massieren weiß, genießen Sie Entspannung auch in den eigenen vier Wänden. Mit ein paar Massagetipps verschaffen auch Sie Ihrem Partner einen Moment der Ruhe, um die Seele baumeln zu lassen und die Muskeln durchgeknetet zu bekommen. Zum Beispiel nach einem stressigen Tag auf der Arbeit oder bei einem plötzlich verspannten Nacken. Aber nicht nur dann: Eine Massage sorgt natürlich auch für romantische Zeit zu zweit, wenn Sie einfach mal wieder mehr sinnliche Zeit gemeinsam verbringen möchten! Fast wie in einem Naturresort.

Vorbereitung der Massage

Schaffen Sie zu allererst die richtige Umgebung für eine entspannende Massage. Bereiten Sie dazu einen warmen und ruhigen Raum vor und dekorieren Sie ihn gegebenenfalls etwas. Zum Beispiel mit wohlriechenden Blumen oder gut duftenden und romantischen Kerzen. Legen Sie ruhige Entspannungsmusik auf und machen Sie das Handy für eine Weile mal aus. Sie und Ihr Partner sollten bequeme Kleidung tragen und sämtlichen Schmuck und andere Accessoires ablegen. Dann fehlt nur noch eines: das Massageöl. Verwenden Sie dazu eines der vielen günstig in der Drogerie erhältlichen Massageöle, etwa mit lieblichem Kokos- oder Mandelblütenduft. Mehr Wellness geht Zuhause kaum.

Die beste Position zum Massieren

Am besten legt sich der Massierte auf eine Liege, eine Couch oder Ähnliches, von wo aus der Masseur direkt neben ihm stehen kann. Decken Sie die Liegefläche mit einem sauberen Laken oder Handtuch ab und klären Sie im Vorfeld ab, welche Stellen Ihr Partner gerne massiert haben möchte. Wo tut es weh? Wo sind Verspannungen? Für eine entspannte Lage legen Sie bei einer Bauchlage kleine Kissen unter den Fußspann und bei Bedarf unter die die Brust und den Bauch. Bei Rückenlage legen Sie ein Kissen unter die Kniekehlen. So sind Beine, Rücken und Nacken optimal entlastet. Auch der Masseur sollte auf seine Position achten und diese zwischendurch wechseln, um nicht zu verkrampfen.

Lassen Sie es ruhig angehen - keine Hektik!

Ruhe und Gelassenheit sind bei der Massage das A und O. Es ist keine Wohltat für den Massierten, wenn Sie hektische Bewegungen ausführen und die verschiedenen Stellen des Körpers nur flüchtig kneten und ihn somit halbherzig „abarbeiten“. Das macht keinen Spaß. Langsame, tiefgehende und sich wiederholende Griffe mit gleichmäßigem Rhythmus sind der Schlüssel zu einer entspannten Massage. Planen Sie für eine Massage am Anfang rund 15-20 Minuten ein. Steigern Sie sich je mehr Erfahrung Sie gewinnen und dann geben Sie schon bald ausgiebige Massagen wie ein Profi. Auch während des Massierens ist Kommunikation wichtig: Sind die Handgriffe zu fest? Oder zu leicht? Gehen Sie auf die Wünsche Ihres Partners ein und halten Sie ihn dazu an, sie Ihnen mitzuteilen. Davon haben alle etwas.

Die richtige Technik für eine entspannte Massage

Gleichmäßiger Rhythmus und Wiederholungen sind also wichtig. Doch wie massiert man am besten? Ganz einfach: Nutzen Sie Ihre ganzen Hände. Massieren Sie sowohl mit den kompletten Handflächen als auch den Handballen, den Fingern und Daumen. Variieren Sie mit langen und kurzen Streichungen, mit sanften und tiefen Streichungen sowie mit gleitenden und kreisenden Bewegungen. Hin und wieder wechseln Sie auch zwischen langsamen und schnelleren Bewegungen, zum Beispiel mit einem vorsichtigen Klopfen und Drücken an den Muskelpartien. Schmerzpunkten begegnen Sie stets mit viel Fingerspitzengefühl, um die Verspannungen möglichst achtsam zu lösen. Wichtig ist auch ein symmetrisches Vorgehen. Behandeln Sie jede Seite, zum Beispiel des Rückens, mit den gleichen Techniken. Beschränken Sie sich auch nicht nur auf den Rücken, sondern beziehen Sie auch die Schultern und Arme mit ein! Eine Sache ist allerdings tabu: die Wirbelsäule! Auf Knochen und Nieren dürfen Sie keinen Druck ausüben - das wird für den Massierten nämlich schnell schmerzhaft und unangenehm.

Kleine Tipps für die perfekte Massage

• Achten Sie darauf, dass Ihre Hände und das Öl stets warm sind. Kalte Hände bei der Massage sind nämlich unangenehm.

• Um die Massage abzurunden, widmen Sie sich doch für 5-10 Minuten noch den Füßen Ihres Partners! Das ist ein toller Ausklang.

• Reichen Sie Ihrem Partner nach der Massage eine Tasse frisch aufgegossenen Tee! So hält das wohlige Gefühl noch länger an.

• Massageöl können Sie auch selbst machen. Zum Beispiel mit Mandelöl, Kokosöl, Sesamöl, Olivenöl oder Rapsöl. Dazu mischen Sie pro 100ml etwa 15-20 Tropfen ätherischer Öle unter.

• Achten Sie auf die Reaktionen Ihres Partners und machen Sie ggf. Handzeichen aus, wenn ihm zum Beispiel etwas nicht gefällt.

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