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Essbare Kräuter vom Wanderweg

So manches Unkraut erweist sich als gesunder Leckerbissen.

Wer mit offenen Augen auf Wanderschaft geht, der entdeckt am Wegesrand wilde Kräuter und Blumen, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch hervorragend schmecken.
Erinnern Sie sich zurück an Ihre Kindertage: Haben Sie da nicht auch Gänseblümchen gezupft und schöne Blumenkränze daraus geflochten?

GÄNSEBLÜMCHEN AUF’S BROT

Probieren Sie die Gänseblümchen doch mal anders – aufs Butterbrot gelegt, über den Salat oder eine heiße Suppe gestreut verleihen sie dem Essen nicht nur einen optischen Kick, sondern auch einen geschmacklichen. Je früher im Jahr sie gepflückt werden, desto milder sind sie. Je später im Jahr, desto bitterer werden die Blumen.

SPITZWEGERICH IM SALAT

So unscheinbar der Spitzwegerich auch aussehen mag, so vielfältig kann er eingesetzt werden. Wichtig ist nur, dass Sie die jungen Blätter verwenden! Der als Lungenkraut bekannte Spitzwegerich schmeckt zum Beispiel hervorragend, wenn Sie ihn klein schneiden und über einen frischen Salat geben. Oder Sie stellen daraus Pesto her, mit etwas Öl und Knoblauch – super einfach, schnell und lecker.

OBSTSALAT MIT ROTKLEE

Auch der Rotklee leuchtet im Sommer mit seinen rötlich-lilanen Blütenköpfen auf unseren Wiesen rund ums Alpenresort. Die Blüten werden abgezupft und ebenfalls über einen Salat gegeben. Besonders lecker schmecken sie zu Obstsalat, denn die Blüten des Rotklees sind von sich aus bereits leicht süßlich im Geschmack.Dazu passt auch der Gundermann. Seine Blätter sind leicht herb und köstlich und gut für Ihre Gesundheit

REZEPTE MIT WALDKRÄUTERN

Zum Abschluss noch zwei kleine Rezepte die Sie ganz leicht nachkochen können:

Deftig aber dennoch leicht ist das erste: Die großen Blätter des Beinwall-Krauts mit der Nudelwalze ausrollen. Dann legen Sie eine Scheibe Schinken und eine Scheibe Käse darauf, rollen das ganze zu einer Roulade und fixieren es mit einem Zahnstocher. Dann kurz mit Ei und Semmelbröseln panieren, ausbraten und fertig. Dazu schmeckt Salat oder ein Kräuterbrot.

Ein besonderes und ganz schnelles Dessert sind schokolierte Fichtenspitzen: Je jünger die Fichtenspitzen, also die jungen, hellgrünen Triebe der Fichte sind, desto besser. Dann nämlich haben sie einen feinen, zitronigen Geschmack. Je älter die Triebe sind, desto mehr kommt das harzige durch. Die jungen Spitzen werden für unser Rezept in geschmolzener Kuvertüre schokoliert und schließlich mit frischen Erdbeeren zusammen genossen.

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