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Sport bei Minusgraden

Kann joggen oder Radfahren bei -10 Grad überhaupt gesund sein?

Winterspeck kommt nicht nur von all den Leckereien, die wir uns in der Weihnachts- und Adventszeit gönnen: Er kommt vor allem davon, dass viele von uns in der kalten Jahreszeit ihr Lauf- oder Rad-Training ausfallen lassen.

Nach drei bis vier Monaten ohne Sport haben die meisten von uns ein paar Gramm mehr auf den Rippen und müssen mit dem Training fast von Null auf anfangen. Aber wer will einem das verdenken? Im Winter ist es zu kalt, zu nass, zu matschig – und gesund ist Laufen bei Minusgraden ja auch nicht, oder?

Laufen ist gesund – auch bei 10 Grad minus!

Anders als viele denken, ist Sport bei Minusgraden von bis zu 10 Grad absolut unbedenklich und sogar gut für die Gesundheit. Erst danach wird die Luft viel zu kalt und greift die Lungen an; spätestens ab 15 Grad Minus aber kommen die Atemwege nicht mehr hinterher, die Luft für die Lungen zu erwärmen – erst jetzt wird die Sache so ungesund, dass Sie drinnen Sport treiben sollten.

Problematisch ist die Kälte oberhalb von minus 10 Grad nur, wenn Sie unter Atemwegserkrankungen leiden, gerade Sportler mit chronischem Asthma bekommen hier Probleme: Weil bei Kälte auch die Luftfeuchtigkeit gering ist, trockenen die Schleimhäute bei großer Anstrengung schnell aus, Reizhusten ist die Folge. Deswegen sollten Sie bei diesen Temperaturen eher durch die Nase atmen. Auch wenn Sie erkältet sind, kann das ein Problem sein – krank Sport treiben ist selbst im Sommer kein Pappenstiel.

Gefährlich ist die kalte Luft aber auch für gesunde Sportler, wenn Sie zu lange zu intensiv trainieren: Dann jagen Sie über die Zeit zu viel kalte Luft in Ihre Lungen – zwei Stunden Dauerlauf bei Minus 10 Grad sind auch für trainierte Sportler schmerzhaft. Um die Schleimhäute zu schonen, sollten Sie bei diesen Temperaturen also eher kurze Distanzen laufen oder mittlere Distanzen gemächlich angehen.

Radfahren bei Minusgraden – lieber bleiben lassen

Anders sieht die Sache aus, wenn Sie Ihr Training auf’s Fahrrad verlegt haben: Durch den eisigen Fahrtwind fühlt sich die Luft bis zu 20 Grad kälter an, als sie eigentlich ist. Das ist zum einen gefährlich für Ihre Lungen, es sorgt aber auch dafür, dass Sie sich die Finger und das Gesicht einmal komplett abfrieren, wenn Sie zu intensiv und schnell Fahrrad fahren. Selbst passionierte Radfahrer sporteln bei 10 Grad minus also lieber zu Fuß.

Sport bei Minusgraden: das müssen Sie wissen

Es spricht also generell nichts dagegen, im frostigen Winter eine Joggingrunde anzugehen, sofern Sie’s nicht übertreiben. Auf ein paar Dinge müssen Sie aber trotzdem achten, allen voran die richtige Kleidung für Sport im Winter.

Eine Mütze ist oberstes Gebot, schließlich verliert der Körper mehr als die Hälfte seiner Wärme über den Kopf. Außerdem sorgt sie dafür, dass Ihre Stirn vor Frost geschützt ist, wenn Sie durch die Anstrengung anfangen zu schwitzen. Deswegen kleiden wir uns im Haubers Alpenresort zum Beispiel auf bei unseren Schneeschuh-Wanderungen entsprechend.

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